Monthly Archives: November 2013

Aussteller auf der OpenRheinRuhr 2013

Am 9. und 10.11.2013 waren wir als Sponsor und Aussteller auf der OpenRheinRuhr 2013.

Lustigerweise kam der Impuls ja vom Veranstalter Michael Gisbers den wir auf der FroScon getrroffen hatten und der ja selber seit Jahr und Tag kivitendo für sich, seine Kunden und die OpenRheinRuhr einsetzt.

Ferner ist ein Sponsor der Veranstaltung univention, die ja selber das Programm in ihrem AppCenter bereit hält, mit den Daten unserer “virtuellen” Steigmann Werft. Sehr schön, damit ist kivitendo auch “cloud”-fähig, weil univention, dass soweit schon Marketing-Technisch auf der Webseite klar darstellt.

Mir ist das soweit ganz recht, das wir kivitendo eher mit einem “Understatement” betreiben, allerdings muss in irgendeiner Form schon ein Außenkontakt da sein, da man ansonsten im eigenen Saft schmort.

Links sieht man Eva mit Geoffrey über DATEV und Dialogbuchen diskutieren. Die Diskussion hat zu Folge, dass Geoffrey mir eine Woche später eine Webmaske in kivitendo wie bei DATEV zeigt, der dann auch genau im Dialog die Eingabe abbildet (q.e.d.).

Ferner hatten wir auch eine anregende Diskussion mit dem Nachbarstand (debian) und hier kam auch nochmal die Frage auf: “Warum gibt es kein debian Paket für kivitendo?”.

 

 

Da der Kollege Torsten Glaser aka mirabilis vom debian-Stand auch in Bonn, bei einem OpenSource affinen Unternehmen arbeitet, hatte er dann spontan vorgeschlagen, für die Paketierung einen Debian-Hacktag bei seinem Arbeitgeber zu veranstalten.

Das war eigentlich so die “größte” Überraschung bei dieser Veranstaltung.

Nicht ganz so “bombastisch” wie die FrOsCon, aber nett, insbesondere in Zusammenhang mit der vorhergehende PostgreSQL-Veranstaltung.

 

Neue Features seit 3.0

FF

Es hat sich seit der 3.0.0 vor Allem viel unter der Haube getan, es wird immer
einfacher neue Module zu schreiben bzw. vorhandene Module neu und effizienter
zu implementieren. An der Oberfläche werden auch immer mehr Bereiche per
Javascript und jQuery komfortabler gemacht.

Da ich mir nie so sicher bin, welche Features es noch nicht in der 3.0.0 gibt,
da ich meistens in der Unstable oder Kundeninstallationen unterwegs bin, habe ich eine (unvollständige) Liste der neuen Features zusammengestellt:

  • verknüpfte Belege (!)
  • Projekte überarbeitet mit Anzeige aller Projektbelege
  • Kunden- und Lieferantenmasken auf Controller umgestellt
  • Partpicker für Lagereingang mit Kurzhistorie
  • Mandantenkonfiguration mit Verwaltung im Adminbereich
    * Ein Login für mehrere Mandanten möglich
    * WebDAV jetzt pro Mandant möglich
  • Auftragsimport
  • Automatisches Auslagern einstellbar
  • eigenes Recht für Debitoren- und Kreditorenbuchungen
  • Ansprechpersonensuche
  • Lieferplan und Projekte mit get_models umgesetzt
  • Steuernamen übersetzbar gemacht
  • Zukunftsbuchungen können verhindert werden
  • neues Recht um Artikel nur anzuzeigen, nicht zu bearbeiten

Upgrade auf die aktuelle Unstable – ein kleiner Erfahrungsbericht

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Mit dem ersten Kunden sind wir vor zwei Wochen auf die aktuelle Unstable von kivitendo migriert, da endlich die Mandantenfähigkeit benutzt werden sollte.

Abgesehen vom Rebase für die kundenspezifischen Anpassungen gab es ein paar Hürden zu meistern:

Die neue Version setzt eine neuere Rose-Version voraus, hierfür mußte die Ubuntu Installation auf die Version 12.04 hochgezogen werden, womit sich auch gleich PostgreSQL von Version 8.4 auf 9.1 verbessert hat.

Mit diesem Update müssen ab sofort alle Artikelnummern eindeutig sein. Man kann nicht mehr z.B. einen Artikel und eine Dienstleistung beide mit der Nummer 1 haben. Im Laufe des Updateprozesses wird dies geprüft, und bei doppelten Artikeln erhält man die Möglichkeit, diese entsprechend zu ändern.

Aus dem Freitextfeld für Standardlagerplatz in der Artikelverwaltung werden nun zwei Dropdownfelder, wo man bestehende Lager und Lagerplätze auswählen kann. Dies ermöglicht es Lieferscheine bei entsprechend vorhandener Menge mit einem Knopfdruck komplett auszulagern, sofern für alle Artikel der hinterlegte Standardlagerplatz benutzt werden soll. Das Upgradeskript versucht hier das Freitextfeld vorhandenen Lagerplätzen automatisch zuzuweisen, bei Nichteindeutigkeit hat man aber noch die Chance, manuell auszuwählen.

Einige der Upgradeskripte laufen bei großen Datenbanken sehr lange, das hat bei mir auch schon mal 15 Minuten pro Mandant gedauert. Man sollte insbesondere bei Verwendung von fcgi darauf achten, daß die Timeouts entsprechend lang genug konfiguriert sind, sonst bricht das Upgrade zwischendurch ab. Bei mir war das der Parameter FcgidIOTimeout in der fcgid.conf.

Nach der Installation sind relativ schnell neue Fehler entdeckt worden, schließlich ist das ja noch eine kundenangepasste Unstableversion.

Insbesondere die Kundenanpassungen im Kundenbereich mußten umgeschrieben werden, da hier der Unterbau komplett ausgetauscht worden ist. Die Neuerungen machen dies aber insgesamt einfacher als vorher.

Es wurden auch gleich ein paar Bugs im Standard gefixed, siehe Tickets 2386, 2384 und 2381.

Bei der neuen Mandantenfähigkeit gab es dann noch eine Enttäuschung, und zwar sind die Benutzereinstellungen noch nicht mandantenfähig. Hat man dem Benutzer Schmitz den Mandanten FirmaA und FirmaB zugeordnet ist es noch nicht möglich, dem Benutzer in den beiden Mandanten unterschiedliche E-Mailadressen oder Signaturen zu geben.

Insgesamt überwiegt aber der positive Eindruck, die neue Einlagerungsfunktionalität mit Partpicker ist sehr schick, und auch die verküpften Belege sind eine feine Sache.

Mit der Mandantenfähigkeit kann jetzt auch endlich die WebDAV-Funktionalität mit unterschiedlichen Mandanten innerhalb einer Installation umgehen.

Wer nicht die Möglichkeit hat, schnell auf auftauchende Bugs zu reagieren, sollte jetzt zwar noch nicht unbedingt auf die Unstable migrieren, möglich ist es aber.

Die oben genannten Punkte gilt es aber spätestens bei der nächsten Stableversion zu beachten und sind hiermit schonmal als kleiner Erfahrungsbericht dokumentiert.

Auf jeden Fall sollte man das Upgrade erst in einer Testumgebung durchführen, und hierfür auch die lxerp_auth sichern.

Ich habe das Update auch in zwei Schritten durchgeführt, erst Ubuntu mit Postgres, und erst zwei Wochen später das kivitendo Update.

aufgebauter-stand froscon

Aussteller, Sponsor und Vortragender auf der FrOSCon 8 FH Augustin

Wir treffen uns Samstag um 8:00h morgens in der Firma, wo wir noch schnell alle “Werbematerialien” einpacken die wir soweit erstellt haben, bzw. uns Norbert von LINET geholfen hat.
Da wir hier das erste Mal auf der FrOSCon sind und dann gleich als Gast, Aussteller, Referent und Sponsor , bin ich ein “wenig” nervös ;-).

Netterweise hat uns auch noch unser Kunde Design-Technisch für ein Banner unterstützt, sodass wir “semi-professionell” alles auf Kette haben.

Martin mit Flyern

Martin mit Flyern

Ein bisschen ist es ja auch das Konzept, dass nicht alles so super seriös ist und wir wollen ja möglichst normal rüber kommen.
Ich probier mich an der Schlange vorbeizumogeln (bin ja Aussteller und Speaker) und werde von der netten Helferin darauf hingewiesen, dass hier alle gleich behandelt werden (ausser ich hätte mein VIP-Ticket schon beantragt und ausgedruckt dabei …)
Perfekt!

Fair geht vor und stell mich hinten an. Von dieser Einstellung ist mir die Veranstaltung schon mal sehr sympathisch.

Stand aufbauen und alles weitere klappt auch super, die Orga der froscon ist hier auch gut auf Zack:

Geoffrey und Martin am Stand

Das erste was passiert ist, dass Michael Gisbers uns erkennt und gleich für die OpenRheinRuhr ködert …

Fazit an dieser Stelle ist schon mal:
Sehr lustig, es ist prinzipiell egal was man macht, Hauptsache man macht was.

Stand bewachen und Mate trinken steht soweit an. Nicht ganz, immerhin zwei Vorträge schauen sich Geoffrey und ich noch an. Einmal die Hauptattraktionen: “Wie kann man mit OpenSource Geld verdienen” von einem ehemaligen MySQL-Mitarbeiter  und jetzigen mariadb Inhaber und dann noch den überraschend interessanten Vortrag wie man ein “Community-Projekt” lenkt / steuert und hier Studenten motiviert.

Wieso überraschend?

Überraschend war hier das hohe Niveau der Teilnehmer, die meisten hatten Erfahrungen mit den aktuellen Tools und waren u.a. auch bei Google Schweiz angestellt. Damit hatte ich jetzt im Nachbardorf St.Augustin nicht gerechnet.

Ich hab mir dann abends noch erklären lassen, wie Google funktioniert (Google ist EIN Programm und alle entwickeln an der aktuellen Version rum), dass ist sehr krass.

Ferner sprech ich auch noch den Kollegen von maria db an, wie wir ggf. im kivitendo-Fall eine Dual-License durchführen können.

Bei meinem Vortrag am Sonntag waren überraschend viele Zuhörer anwesend, obwohl es 10:00h morgens war. Ich hatte da mit 2-3 Personen gerechnet.

Aber der “kleine” Hörsaal war soweit voll.

Der Schwerpunkt des Vortrags liegt als Nebennote auf die interessante Analogie, dass EDV basierte Systeme hilfreich sind, wenn Prozesse zwar komplex aber wiederkehrend strukturierbar sind, bzw. Information schnell verteilt werden muss.
Die Integrationsmöglichkeiten mit kivitendo sprech ich auch kurz an, hierfür gilt ja prinzipiell diesselbe Analogie:

Alfresco ist soweit cool, da ja schon die Funktion: “Archiv für kivitendo-Verkaufsbelege” einen Mehrwert schafft, da hier alle pdfs Volltext indiziert werden.

Der Vortrag ist als Video verfügbar und die Folien sind auch online.

Nachmittags schau ich mir noch ein bisschen was zu Perl an, wobei mich der Stand eher nicht so interessiert, aber der Kollege von $foo hat echt technisch was drauf.

Dies ist auch eine total positive Überraschung dieser Veranstaltung, deckt sich aber mit dem schon erwähnten Niveau der Teilnehmer.

v.l.n.r (Martins Freundin Nelli, Martin, Jan, Geoffrey)

Zum Abschluss und nach Stand-Abbau, gab es noch Kölsch, bzw. Malzbier für alle ;-);-)

Ferner nutzen wir noch die Chance, auf die After-Show-Party zu gehen.

Soviel Lust auf technische Gespräche hatte ich dann auch nicht mehr …,  ferner ist das ja auch eher die “interne” Feier, alles hat gut geklappt.

Das Netteste was hier beim Weggehen passiert ist, dass wir noch einen sehr netten neuen Essensladen entdecken und mit der Bedienung über die Bedeutung von ubuntu (Geoffrey hatte hier den entsprechenden Pulli an [s.o.]) philosophieren.

Fazit: Super gut organisierte Veranstaltung. Super hohes Niveau an Vorträgen (meinen eigenen bewert ich hier mal nicht). Nette Kontakte. Für Mitarbeiter-Akquise super geeignet.

Ob wir hier nochmal die Veranstaltung Mitsponsoren ist noch zu überlegen, dass Projekt alleine hätte man auch auf einen “kostenfreien” Projektstand vorstellen können. Wir treten ja prinzipiell eher etwas zurückhaltender auf.

Beim Inspiration für den Posts bin ich noch auf diesen Eintrag gestolpert.

Das es einen Kids-Track gab ist komplett an mir vorbeigegangen.